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Gert & Uwe Tobias, VG Bild-Kunst Bonn 2018, Foto: Alistair Overbruck

»auf« Gert & Uwe Tobias


Zurzeit zeigt die Kunsthalle die Kunstausstellung der Ruhrfestspiele Recklinghausen 2018 und das Ausstellungsprojekt »Kunst & Kohle« der RuhrKunstMuseen

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GERT & UWE TOBIAS

Über drei Etagen des Kunstbunkers entwickeln die Brüder Gert & Uwe Tobias (*1973 Brașov/Kronstadt, Rumänien) eine Raumpassage, die vom Dunkel unter Tage in die Weiten des Himmels führt. Ihre großformatigen Holzschnitte und Keramiken werden durch Raumeinbauten, Wandzeichnungen und eine präzise Farb- und Lichtregie installativ erweitert und verschmelzen zu einem Gesamterlebnis, in das sie das Narrativ "ihrer" Bergbaugeschichte einweben.


6. Mai bis 9. September
di – so, feiertags 11 bis 18 Uhr
Öffentliche Führungen: sonntags 11 Uhr

 

Die Ausstellung wird durch ein vielfältiges Veranstaltungs- und Vermittlungsprogramm begleitet.

 

Weitere Infos zur Ausstellung
Weitere Informationen zum Ausstellungsprojekt "Kunst & Kohle" der RuhrKunstMuseen

Laas Abendroth, Urne, totes Kapital, VG Bild-Kunst Bonn

Laas Abendroth | schneller als Staub

 

Laas Abendroth (*1967 in Mülheim an der Ruhr) kommt als ausgebildeter Schlagwerker in den 1990er Jahren über die Musik zu Fluxus und Konzeptkunst und entwickelt seitdem Objekte aus Fundstücken, Billigprodukten und Alltagsschrott, aber auch Leinwände, Video- und Papierarbeiten. Im "Zweigstollen", wie der Künstler das Kabinett der Kunsthalle Recklinghausen in Anlehnung an das Aussstellungsprojekt "Kunst & Kohle" augenzwinkernd genannt hat, sind aktuell rund dreißig seiner Werke zu sehen. 

 

Ausstellung im Kabinett
10. Juni bis 22. Juli 2018
di - so, feiertags 11 bis 18 Uhr

 

 

Foto: Kunsthalle

"Kunsthallenbande" bekommt Urkunden überreicht

 

In der Kunsthalle Recklinghausen nahmen die Kinder von zwei vierten Klassen der Rombergschule ihre Urkunden über die Teilnahme an der „Kunsthallenbande“ von Marieke Noordman (letzte Reihe, dritte von links) und Kerstin Weber (Wiss. Mitarbeiterin der Kunsthalle, letzte Reihe rechts) entgegen. Unter dem Motto „Schule macht Kunst, Kunst macht Schule“ haben die Kinder über die gesamte Grundschulzeit regelmäßig die Ausstellungen der Kunsthalle Recklinghausen besucht und ihre Eindrücke, Ideen und Erfahrungen mit ganz unterschiedlichen Techniken und Materialien kreativ umgesetzt. Sie haben erfahren, wie man einem Kunstwerk begegnen kann, wie man seine Sprache lesen und seine Botschaft deuten kann, wie Kunstwerke entstehen und wie sie selbst kreativ werden können. Insgesamt haben 100 Schüler_innen der Rombergschule und der Hohenzollernschule in diesem Jahr ihre Teilnahme an der „Kunsthallenbande" abgeschlossen.


Grundschulklassen aus Recklinghausen, die auch Teil der „Kunsthallenbande“ werden möchten, können sich an die Kunsthalle Recklinghausen unter Telefon (02361) 50-1935 wenden.

"Kunst und Kohle"-Fahrradtour führt nach Herten

 

Am Sonntag, 22. Juli, bietet der Vestische Künstlerbund in Kooperation mit der Kunsthalle Recklinghausen  eine „Kunst und Kohle“-Fahrradtour an.

Sie beginnt um 13 Uhr mit einer Führung in der Kunsthalle Recklinghausen, in der derzeit im Rahmen des Ausstellungsprojekts „Kunst & Kohle“ der 17 RuhrKunstMuseen zum Abschied des Bergbaus  die Ausstellung „auf“ von Gert & Uwe Tobias zu erleben ist.

Von dort geht es mit Fahrrädern über Radwege raus aus der Stadt zur Zechenbahntrasse, die abseits des Straßenverkehrs direkt nach Schlägel & Eisen führt. Dort  beginnt dann gegen 15 Uhr die Führung durch die Ausstellung „ohne Kohle“ des Vestischen Künstlerbundes. Im Anschluss gibt es ab ca. 16.30 Uhr Gelegenheit zum Austausch in lockerer Runde auf dem nahegelegenen Hof Wessels.

Kosten: 5 Euro; etwaiger Verzehr auf dem Hof Wessels ist selbst zu tragen. Maximale Teilnehmerzahl: 25.

Anmeldung erforderlich unter Telefon (02361) 50-1935  

 

 

Georg Möllers, Dr. Matthias Kordes, Dr. Hans-Jürgen Schwalm (v.l.n.r.)

Publikation zu Rosemarie Koczÿ jetzt erhältlich

 

Im vergangenen Jahr (27. August bis 19. November 2017) zeigte die Kunsthalle Recklinghausen mehr als 100 Werke der aus Recklinghausen stammenden Künstlerin Rosemarie Koczÿ. Im Zentrum der Ausstellung standen Tuschzeichnungen aus dem Zyklus „Ich webe Euch ein Leichentuch“, mit dem die Künstlerin an die Opfer der Shoah erinnert; darüber hinaus Gemälde und Skulpturen, die allesamt als Schenkung aus dem Vermächtnis der Künstlerin in die Sammlung der Kunsthalle Recklinghausen gelangten. Im Zuge der Ausstellung fielen Unstimmigkeiten, die Biografie der Künstlerin betreffend auf, die Rosemarie Koczÿ selbst seit den 1990er Jahren als dreibändiges, am Ende ihres Lebens rund tausend Seiten umfassende Schilderung verfasst hat. In ihr beschreibt sie ihre Kindheit in einer jüdischen Familie und ihre Deportation durch die Nationalsozialisten 1942 aus Recklinghausen.

Im Zuge der Ausstellung sollte Rosemarie Koczÿ in das Online-Gedenkbuch aufgenommen werden, das die Stadt Recklinghausen zum Andenken an die Opfer und Verfolgten des Nationalsozialismus führt. Da sich in den entsprechenden Listen und Registern keine Einträge über die Familien von Rosemaries Eltern Karl Koczÿ und Martha Wüsthoff fanden, begannen umfangreiche Recherchen, an denen neben der Kunsthalle Recklinghausen auch Dr. Matthias Kordes, Leiter des Stadt- und Vestischen Archivs, und Georg Möllers, Erster Beigeordneter der Stadt Recklinghausen und als Historiker verantwortlich für das Online-Gedenkbuch, beteiligt waren.

Die Ergebnisse der Recherche sind nun nachzulesen in einer 80 Seiten umfassenden Publikation. Diese ist ab sofort in der Kunsthalle Recklinghausen und im Stadtarchiv zum Preis von 3,- Euro erhältlich. Weitere Informationen in der Kunsthalle Recklinghausen unter Telefon (02361) 501935.

Kunst & Kohle – Bustouren

 

Die RuhrKunstMuseen laden zu geführten Kunst & Kohle-Touren ein. Die kostenlosen Bustouren führen Besucherinnen und Besucher zu jeweils drei RuhrKunstMuseen. Vor Ort können sie in Form von Kurzführungen einen Eindruck der Ausstellungen bekommen und haben auch noch Zeit sich selbst umzusehen. Während der Fahrt steht eine Reisebegleitung zur Seite. Mit einem Lunchpaket ist auch für das leibliche Wohl gesorgt.


DURCH ZEIT UND RAUM
Kunst wird räumlich, geht auf Spurensuche, sammelt Fundstücke und verwandelt Relikte des Industriezeitalters in begehbare Installationen.

Ab Zeche Consolidation, Gelsenkirchen

Kunstmuseum Gelsenkirchen, Alicja Kwade mit Dirk Bell, Gregor Hildebrandt und Rinus van de Velde

Kunsthalle Recklinghausen, ≫auf≪ Gert & Uwe Tobias

 

Termin: 12.08.2018 um 11:00 Uhr
Treffpunkt: Zeche Consolidation, Gelsenkirchen
Dauer: ca. 5,5 Stunden
Kosten: Die Bustour ist kostenfrei, es fallen jedoch die Eintrittsgelder in den Museen an.


Anmeldungen für die Bustouren nimmt das Projektbüro

per E-Mail buchungen@ruhrkunstmuseen.com

oder Tel.: 0203-93 55 54 723 gerne entgegen.

 

Alle Termine unter:

www.ruhrkunstmuseen.com/kunst-kohle/bustouren.html

Thomas Grochowiak, Fördermaschinist, 1950, Kunsthalle Recklinghausen

„Kunst kommt nicht von Können, sondern von Künden“

(Thomas Grochowiak)

 

Die Sammlung der Kunsthalle Recklinghausen ans Licht gebracht

 

Die Sammlung der Kunsthalle umfasst rund 3500 Werke, die jedoch die meiste Zeit im Depot schlummern. Nach dem Motto des Kunsthallengründers Thomas Grochowiak „Kunst kommt nicht von Können, sondern von Künden“ möchte die Kunsthalle nun die Sammlung exemplarisch zeigen. Das Besondere daran: Bürger_innen aus dem Kreis Recklinghausen sind aufgerufen mitzumachen.

In der Zeit vom 6. Juni bis zum 4. Juli hat sich der Theaterclub unter der Leitung von Maria Höning mit der Sammlung der Kunsthalle Recklinghausen beschäftigt und sein Lieblingswerk ausgewählt. Dieses wird am 22. September 2018 um 16.00 Uhr im Foyer der Kunsthalle Recklinghausen präsentiert. Hierzu laden wir Sie herzlich ein.

Das Projekt wird gefördert von der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien im Rahmen des Projektes „Hauptsache Publikum!? Das besucherorientierte Museum“ des Deutschen Museumsbundes e.V. 


Projektleitung: Kerstin Weber, Dr. Johanna Beate Lohff

Weitere Informationen unter 02361/501935

 

 

 

 

Kunsthalle bei Geschichtswettbewerb ausgezeichnet

 

Am 13. April wurden die Preise des 7. Geschichtswettbewerbs des Forums Geschichtskultur HAU REIN! auf dem Welterbe Zeche Zollverein verliehen.

Ausgezeichnet wurden Projekte, die sich mit der Geschichte, den Überresten und den Traditionen des Steinkohlenbergbaus im Ruhrgebiet auseinandersetzen.

In der Kategorie "Ausstellungen" ging ein 2. Preis an die Kunsthalle Recklinghausen und sechs weitere Ruhrkunst-Museen für die Ausstellungsreihe "Junger Westen – Auf dem Weg zur Avantgarde".

Die Jury befand, dass mit der Ausstellungsreihe "eine wichtige Facette der Kulturgeschichte des Ruhrgebiets deutlich wurde".

 

Mehr Informationen

Kunstvermittlung an der Kunsthalle Recklinghausen

 

Das Programm zur Kunstvermittlung an der Kunsthalle Recklinghausen ist erschienen. Es richtet sich an Kinder ebenso wie Erwachsene und umfasst verschiedene Formate vom Kreativ-Workshop über Geocaching, einer digitalen Schnitzeljagd auf den Spuren eines gestohlenen Kunstwerks, Spaziergänge zur Kunst im öffentlichen Raum bis zur öffentlichen Führung. Außerdem gibt es spezielle Programme für Schulen wie die Kunsthallenbande und das Projekt RuhrKunstNachbarn der RuhrKunstMuseen, ebenso wie Kinder-Ferienkurse und ein besonderes Angebot für Menschen mit Demenz.


Informationen und verbindliche Anmeldungen unter

Telefon (02361) 50-1935 oder info@kunst-re.de.


Programm zum Download

RuhrKunstNachbarn

 

RuhrKunstNachbarn ist das neue Kooperations- und Vermittlungsprojekt der RuhrKunstMuseen, das durch die Stiftung Mercator gefördert wird. 18 RuhrKunstMuseen bieten zwischen August 2017 und Dezember 2018 kostenlose Workshops für Schulklassen aller Altersstufen und Schulformen an. An zwei Tagen werden zwei RuhrKunstMuseen besucht – erst das der Heimatstadt, dann das Partnermuseum. 

Unter dem Titel "Zwischen Innen und Außen – Zeichen und Artefakte“ haben sich die das Skulpturenmuseum Glaskasten Marl und die Kunsthalle Recklinghausen zusammengefunden: Das eine Museum im Hochbunker, das andere im Glaskasten. Eines fast hermetisch geschlossen, das andere völlig durchlässig. Die unterschied­lichen architektonischen Bauweisen der Partnermuseen regen zur Auseinandersetzung mit der Sichtbarkeit von Kunstwerken in Innen­- und Außenräumen an. Ausgestattet mit einem Forscherkit sammeln die Schülerinnen und Schüler in Recklinghausen Fundstücke aus dem Stadtraum, archivieren und präsentieren diese dann im Museumsraum. In Marl entwi­ckeln sie im Ausstellungsraum Ideen, um skulpturale Formen in den Außenraum zu überführen und sich den Stadtraum anzueignen. Auf dieser Grundlage wird an beiden Orten eine Verschiebung von Stadt­ und Museumsraum inszeniert. Prinzipien musealen Handelns werden prak­tisch veranschaulicht, der museale Raum wird als Gestaltungsraum wahrgenommen.

 

Weitere Informationen zum Vermittlungsprojekt

www.ruhrkunstmuseen.com/kunstvermittlung/ruhr-kunst-nachbarn.html