Beiträge von EIKON-Mitgliedern

Hier veröffentlichen wir Beiträge, die von unseren Mitgliedern verfasst wurden. Für die Inhalte sind die Autorinnen und Autoren verantwortlich.

Die Unterstützung durch die Mitglieder des Fördervereins schlägt sich bei weitem nicht nur in der finanziellen Förderung der Museumsarbeit nieder. Mindestens genauso wichtig ist das fachliche Wissen, welches sie in oft jahrzehntelanger intensiver Beschäftigung mit der ostkirchlichen Kunst erworben haben und auf das wir bei der Museumsarbeit zurückgreifen können. Dieses Wissen zu erhalten und weiterzugeben gehört ebenfalls zu den Aufgaben von EIKON e.V.

Eine Sammlung russischer Metallikonen aus Privatbesitz

Dr. Gerhard Richwien

Metallikonen bleiben in der Ikonenforschung - von gewichtigen Ausnahmen wie den Veröffentlichungen von Stefan Jeckel abgesehen - meistens eher im Hintergrund, obwohl sie ein wichtiger Mosaikstein für das Verständnis der Ikonenverehrung in den orthodox geprägten Gesellschaften und der Präsenz der Heiligenbilder im Alltag ihrer Menschen sind. Die bedeutende Privatsammlung CW bietet einen hervorragenden Einblick in ihre Vielfalt, die Metallikonen und –kreuze zeichnen sich durch ihre überwiegend gute bis sehr gute Qualität und durch ihren Themenreichtum aus. EIKON-Mitglied Dr. Gerhard Richwien (freiberuflicher Restaurator und Kunsthistoriker in Halle an der Saale) hat die Sammlung in Form eines umfassenden Kompendiums bearbeitet, das auch als Nachschlagewerk dienen kann. Wir freuen uns sehr darüber, dass wir diese aufwendige Arbeit hier veröffentlichen und insbesondere den EIKON-Mitgliedern zur Verfügung stellen dürfen. Herzlichen Dank!

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Metallikonen und -kreuze der Sammlung CW

Dr. Gerhard Richwien lebt und arbeitet als freiberuflicher Restaurator und Kunsthistoriker in Halle an der Saale, wo er an zahlreichen wichtigen Restaurierungs- und Forschungsprojekten maßgeblich mitgewirkt hat. Informationen zu seinen Arbeiten und Publikationen sind auf seiner Homepage zu finden: www.dr-richwien-restaurator.de

 

 

 

Das Kreuz in der russischen Metall-Ikonenkunst

Stefan Jeckel

Stefan Jeckel, einer der weltweit besten Kenner russischer Metallikonen, untersucht in seinem Beitrag russische Metallkreuze. Dabei werden sowohl unterschiedliche Größen und Formen als auch Ikonographien und Inschriften sowie ihre vielfältigen Funktionen betrachtet. Wir bedanken uns sehr für die Möglichkeit, den Text hier zu veröffentlichen!

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Das Kreuz in der russischen Metall-Ikonenkunst

Ein hochinteressantes Geschenk

Dr. Alfons Wohlgemuth / Marina Bordne

Auf der Mitgliederversammlung vom 10. November 2018 schenkte uns EIKON-Mitglied Dr. Alfons Wohlgemuth aus Warendorf anlässlich der Verabschiedung von Dr. Eva Haustein-Bartsch eine wertvolle Ikone mit dem Propheten Esdra und dem Erzengel Uriel. Sie gehört sicherlich zu interessantesten Ikonen in unserer Sammlung, das Bildthema und die spannenden Entstehungskontexte erschließen sich nicht auf den ersten Blick. Aus diesem Grund hat Dr. Wohlgemuth zusammen mit Marina Bordne die Ergebnisse seiner langjährigen Beschäftigung mit dieser Ikone zu Papier gebracht und stellt das Resultat hier zur Verfügung. Beiden sei dafür herzlich gedankt!

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Ikone mit dem Propheten Esdra und dem Erzengel Gabriel

Russische Ostereier aus der Zarenzeit

Stefan Jeckel

Wir freuen uns sehr, Ihnen einen Beitrag des EIKON-Mitglieds und Ikonen-Experten Herrn Stefan Jeckel präsentieren zu können. Passend zur Jahreszeit befasst er sich mit russischen Ostereiern, von denen einige kostbar verzierte Exemplare bereits in einer sehr beliebten Ausstellung im Jahr 2013 im Museum zu sehen waren, von denen Sie hier nochmal einige Aufnahmen sehen können. Auch das Ikonen-Museum Recklinghausen besitzt ein sehr schönes Exemplar von großer Qualität (letztes Bild).

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Russische Ostereier aus der Zarenzeit

Öffnungszeiten
Preise
* Schüler*innen, Auszubildende, Studierende, Gruppen ab 10 Personen, Inhaber*innen des Recklinghausen Passes bzw. ein entsprechender Ausweis anderer Gemeinden, Inhaber*innen der Ehrenamtskarte NRW.
Das Ikonen-Museum ist barrierefrei zugänglich.

Führungen
Die öffentlichen Führungen sind kostenfrei, es muss lediglich das Eintrittsgeld entrichtet werden.

Die Kosten für eine gebuchte Führung betragen 55,- Euro pro Gruppe (max. 15 Personen). Anmeldung unter Telefon (02361) 50 19 41.
Anschrift
Anfahrt
Das Ikonen-Museum liegt in der verkehrsberuhigten Innenstadt gegenüber dem Turm der Petruskirche.